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Jan 31

Un arrugginito Fiat Uno

Italienische Autos genießen keinen besonders guten Ruf was den Korrosionsschutz anbelangt, und obwohl der Fiat Uno in allen anderen belangen ein recht zuverlässiges Auto ist, stellt er in dem Punkt keine Ausnahme dar.
Unser Uno hätte im Oktober 2012 eigentlich zur HU gemusst. Die mängel waren mir bekannt und recht überschaubar... :

  • Handbremsseil nachstellen
  • Querlenker vorne links
  • Nen neuen Hauptbremszylinder
  • Bremsen vorne erneuern
  • Bremssättel vorne gängig machen

Alles in allem weder besonders Aufwändig, noch ausserordentlich teuer.
Wie es aber nunmal so ist, kam natürlich alles anders als geplant. Zuerst einmal habe ich damit begonnen den Innenraum zu zerlegen, da ich endlich den viel besseren Teppich einbauen wollte, den ich vor 2 Jahren auf dem Schrottplatz ergattert hatte.

Nachdem der Teppich jedoch draussen war, offenbarte sich mir ein Bild des grauens - der Schweller ist auf gut 20cm länge vom Unterboden abgerostet. Die dämmmatten in dem Bereich ein Feuchtbiotop.

Die Ursache für den Wassereinbruch in den Schweller - und die darauf folgende Korrosion - fand sich unter dem Türdichtungsgummi, in form von mehreren kreisrunden Rostlöchern.

Bei genauerer begutachtung fand sich im Beifahrerfußraum auch ein Rostlöchlein im Boden. Die meisten Leute hätten an der Stelle wohl aufgegeben und für viel Geld eine nicht minder ranzige Karre mit Rest-TÜV gekauft, doch nicht mit mir - kampf den Schrottpressen!



Getreu dem Motto "Wenn ich eh schon dabei bin... " habe ich dann den Rest des Autos noch nach Rost abgesucht. Und bin natürlich fündig geworden. Eine stelle an der Endspitze des Schwellers auf der Fahrerseite, sowie etwas Rost am Heckblech unterm Rücklicht. Um zu vermeiden dass ich die Lust verliere, habe ich erstmal auf der Beifahrerseite nicht weiter nach rost gesucht .....


Nach dem freilegen und Ausschneiden ging's direkt ans Losbruzzeln - verwendet habe ich dafür galvanisch verzinktes Blech vom Korrosionsschutzdepot

Nachdem ich mit der Schweißerei auf der Fahrerseite fertig war, habe ich die neuen Felgen mal Probegehalten, und auf der Beifahrerseite mit der Schweißerei weitergemacht.
Natürlich war's auch da schlimmer wie zuerst angenommen, aber was solls. Der point of no return war längst erreicht. Nachdem das rostige (innen-)Blech entfernt war, habe ich damit begonnen das darunterliegende Blech mit Phosphorsäure zu entrosten.

.. Und während die Säure langsam den Rost auflöst, schweiße ich das Loch im Schweller zu, das für den Wassereinbruch verantwortlich war.

Als nächstes werden die Bremssättel & Halter gestrahlt und Lackiert.. In diesem Sinne... to be Continued.

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